Wie entwickelt sich meine Stadt?

Screenshot aus der App „Wegweiser Demographie“

Faktencheck im SoWi-Unterricht mit der App „Wegweiser Demographie“ Anfang der Woche habe ich mir die kostenlose App „Wegweiser Demographie“ von www.wegweiser-kommune.de heruntergeladen und kann mir vorstellen, dass sich diese Anwendung auch gut für den Unterricht eignet (z.B. die Fächer Politik, Sozialkunde, Sozialwissenschaften, Gemeinschaftskunde, Gesellschaftslehre…). Mit der App können demographische Daten für jede Kommune mit mehr als 5.000 Einwohnern auf Smartphones und … » Mehr…

Was „bewegt“ Schule?

Vielfältige Perspektive

Was bewegt Schule? Ich finde diese Frage spannend, denn sie ist ambivalent: Einerseits ermöglicht sie, individuelle schulische Problemstellungen oder Konfliktfelder zu identifizieren und darüber zu reflektieren. Jeder kennt wohl den Zustand des emotionalen Bewegt-seins, z. B.  wenn man sich mit einem drängenden Problem oder einem Verlust auseinander setzen muss. Andererseits impliziert diese Frage auch, den Blick auf Potenziale zu richten. Was sich bewegt, das steht nicht still, das … » Mehr…

Individuelle Förderung in heterogenen Klassen unter erschwerten Bedingungen – Erfahrungen einer Lehrerin an einer Brennpunktschule

So unterschiedlich die gemalten Gesichter sind - so vielfältig ist auch die Schülerschaft!

Fiktion homogener Lernklassen In der deutschen Gesellschaft hat sich über Jahrzehnte der Eindruck verfestigt, dass im deutschen Schulsystem Schulklassen in einem hohen Maße homogen zusammengesetzt sind. Er gründet zum einem im historischen Prinzip der Jahrgangsgangsklassen, welches auf der pädagogischen Grundannahme beruhte, dass SchülerInnen gleichen Alters den gleichen Entwicklungsstand aufweisen und deshalb nach Alterskohorten eingeschult werden. Zum anderen ist er auf die frühe … » Mehr…

Service Learning: Wenn Engagement zum Schulerfolg führt – Ein integratives Konzept mit erstaunlichem Potential

Schüler spielt Schach mit Senioren

 „Und was lernen die Kinder bitteschön? Das hat doch nichts mit Schule zu tun...“ Timo und Janne sind 14 und besuchen eine ganz normale Ganztagsschule. Ganz normal? Was sie während ihrer Schulzeit jeden Mittwoch in zwei Stunden erleben und erlernen, ist (noch) eher erstaunlich. Denn da steht für sie „Service Learning“ auf dem Plan und gehen sie in ein Pflegeheim, um mit den Senioren zu lesen, zu singen, zu spielen oder kleine Spaziergänge zu unternehmen. Es ergibt sich also … » Mehr…

„Schmeckt nicht, gibt’s doch“

Mädchen beim Mittagessen in einer Schulmensa

Schulverpflegung im Ganztag überzeugt bisher nur theoretisch  Seit 2003 unterstützen Bund und Länder gemeinsam den Ausbau ganztagsschulischer Angebote im Zuge des Investivprogramms „Zukunft Bildung und Betreuung“. Die Bundesregierung fördert den Aus- und Aufbau der Ganztagsinfrastruktur mit insgesamt vier Milliarden Euro. Wenn man heute über die Ganztagsschulentwicklung in Deutschland spricht, rückt darum die Frage nach der Quantität mehr und mehr in den Hintergrund. In … » Mehr…

Die Mischung macht´s! Noten und alternative Formen der Leistungsbewertung in der Schule

Schulranzen

Probleme durch die Orientierung an Ziffernoten und Leistungsprinzip Im deutschen Schulsystem wird sich primär am Prinzip der Selektion nach Leistung und der damit verbundenen Notengebung orientiert - und weniger am Prinzip der (Breiten-)Förderung, individuellen Förderung und alternativen Leistungsbewertung. Die damit einhergehenden Nachteile sind z.B. frühzeitige Übergangsentscheidungen, sozio-ökonomische Benachteiligungen, geringe Durchlässigkeit nach oben, prognostische … » Mehr…

Chancengerechtigkeit in der „Bildungsrepublik“ – Nachholbedarf in allen Bundesländern

Die Ergebnisse des Ländervergleichs

In der vergangenen Woche war Angela Merkel zu Gast bei der Kultusministerkonferenz in Berlin. Es war das erste Mal überhaupt, dass eine Bundeskanzlerin oder ein Bundeskanzler an einer KMK-Sitzung teilnahm, denn im föderalen Deutschland ist Bildung ja eigentlich Ländersache. Eigentlich. Um zu signalisieren, für wie bedeutsam sie dieses Thema hält, hatte die Kanzlerin 2008 die "Bildungsrepublik" ausgerufen. Damals hatte der Nationale Bildungsbericht Anlass zu Besorgnis gegeben, weil er – … » Mehr…

Didacta 2012: Von Integration bis Lehrerbildung – Themen die Schule bewegen

Etwas überwältigt von dem Überangebot an neumedial anmutendem Schulmaterial und der allgemeinen Marketingmaterialschlacht der Aussteller, stand ich letzte Woche zum ersten Mal auf der didacta. Umso besser, dass das Veranstaltungsprogramm mit seinen vielen Vorträgen und Podiumsdiskussionen mir einiges mehr an Struktur und Inhalt bot. Mit leichter Skepsis, aber vor allem viel Neugier, stürzte ich mich daher in die Debatten zur Reform der Lehrerbildung, Relevanz der Ganztagsschule, Schule in … » Mehr…

Die Digitale Schule auf dem Vormarsch – Auf der didacta 2012 wird der Leitmedienwechsel gefeiert

Minister Althusmann bei der Preisverleihung des digita

Am Mittwoch war ich wieder einmal auf der didacta, die diesmal in Hannover stattfand. Die „weltweit größte Bildungsmesse“ hat sich im Lauf der Jahre verändert, so mein Eindruck. Das lässt sich an kleinen Details festmachen – zeigt sich aber auch an den großen Megatrends. Zu den kleineren Dingen zählt vielleicht, dass es in früheren Jahren eher die Lehrkräfte waren, die von sich aus aktiv geworden sind und sich als Jäger und Sammler auf der Messe nach pädagogisch Brauchbarem … » Mehr…

Weiterbildung von Lehrkräften zum Thema Innere Differenzierung – Erfahrungen einer Weiterbildnerin

Teilnehmende an einer Weiterbildung

In der aktuellen Diskussion um Qualität von Schule und Unterricht wird viel über individuelle Förderung gesprochen. Findet diese innerhalb von Klassen oder Kursen im Unterricht statt, geht es um innere Differenzierung (http://wikis.zum.de/vielfalt-lernen/Binnendifferenzierung). Frau L., als erfahrene Oberstufen-Lehrende und Praxisforscherin bietet hierzu in NRW Weiterbildungen an. Sie engagiert sich mit Freude in diesem Bereich, weil sie sieht, dass die Lehr-Lernkultur sich verändert bzw. … » Mehr…