Schluss mit dem 45-Minuten-Takt! Wie sieht der Lehrerarbeitsplatz der Zukunft aus?

Einzelkämpfer oder Teamplayer? Wie sieht der Lehrerarbeitsplatz der Zukunft aus?

Ein­zel­kämp­fer oder Team­player? Wie sieht der Leh­rer­ar­beits­platz der Zukunft aus?

Ein eige­ner Schreib­tisch für jeden Leh­rer in der Schule. Die Stun­den­vor­be­rei­tung fin­det nicht mehr im hei­mi­schen Büro, son­dern direkt vor Ort statt. Abspra­che und Team­work unter Kol­le­gen gehen leicht und schnell von der Hand. Der Unter­richt selbst kann fle­xi­bel in Lern-, Pro­jekt– und Ruhe­pha­sen ein­ge­teilt wer­den. Klingt das nicht himm­lisch? Die Orga­ni­sa­tion von Raum und Zeit ist ein wich­ti­ger Bestand­teil der Schul­kul­tur. Sie soll nicht nur Schü­lern, son­dern auch Leh­rern den Schul­all­tag erleich­tern. Und auch hier kön­nen wir noch viel lernen.

Eine Schule, die ihre Kin­der und Jugend­li­chen indi­vi­du­ell för­dern möchte, kann die­ses Ziel leich­ter errei­chen, wenn sie ihre Zeit­re­ser­ven und Räum­lich­kei­ten anders nutzt und die Lehr­kräfte im Team arbei­ten. Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen…

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Kooperatives Lernen ist in Deutschland zu einer Bewegung geworden

Ken­nen Sie Norm Green? Bes­ser als Sie viel­leicht glau­ben! Selbst wenn Ihnen der Name nicht ver­traut sein sollte, ist es doch zwei­fel­los seine Arbeit: Kaum ein ande­rer hat sich so sehr für das koope­ra­tive Ler­nen ein­ge­setzt wie der kana­di­sche Päd­agoge. Mitt­ler­weile ist aus den Unter­stüt­zern des erfolg­rei­chen Unter­richts­kon­zepts eine rich­tige Bewe­gung gewor­den, auch in Deutsch­land. Auf einer Tagung in Müns­ter zum Geden­ken an Norm Green wur­den jetzt zukünf­tige Chan­cen und Metho­den des koope­ra­ti­ven Ler­nens diskutiert.

Norm Green, ehem. Leiter der Personalentwicklung im Schulbezirk Durham, Ontario, Kanada und ehem. Direktor für Unterrichtsentwicklung am Georgian College, Ontaria, Kanada

Norm Green bei der letz­ten Jah­res­kon­fe­renz des Inter­na­tio­na­len Netz­werks inno­va­ti­ver Schul­sys­teme (INIS)

Das Zen­trum für Leh­rer­bil­dung (ZfL) der West­fä­li­schen Wilhelms-Universität Müns­ter hat am am 25. und 26. März zusam­men mit dem Green Insti­tut e. V., der Ber­tels­mann Stif­tung und der GEW NRW eine Fach­ta­gung zum koope­ra­ti­ven Ler­nen und indi­vi­du­el­ler För­de­rung aus­ge­rich­tet. Mehr als 160 Leh­re­rin­nen und Leh­rer aus dem gan­zen Bun­des­ge­biet kamen nach Müns­ter, um die Vor­träge und Work­shops live mit­zu­er­le­ben und sich Anre­gun­gen für den Schul­all­tag zu holen. Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen…

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Dalmatiner und Didacta – wie ein Hund mir Kooperatives Lernen und Classroom Management näherbrachte

Durch effiziente Klassenführung kann die Energie von Lehrkräften und SchülerInnen auf den Unterricht gerichtet werden

Durch effi­zi­ente Klas­sen­füh­rung kann die Ener­gie von Lehr­kräf­ten und Schü­le­rIn­nen auf den Unter­richt gerich­tet werden

Am Mitt­woch auf der didacta in Köln habe ich mir den Luxus gegönnt und einen Work­shop der GEW zum Thema Class­room Manage­ment besucht — aus­ge­rich­tet von Car­men Druyen, einer begeis­ter­ten Ver­fech­te­rin des koope­ra­ti­ven Ler­nens (KL).

Begon­nen wird mit einer KL-Übung nach dem Mus­ter Think — Pair — Share: Eine Abbil­dung mit wei­ßem Hin­ter­grund und eini­gen obsku­ren schwar­zen Fle­cken dar­auf soll von den Workshop-Teilnehmern gedeu­tet wer­den. Dazu denkt zunächst jede/r für sich dar­über nach, was auf dem Bild zu sehen sein könnte (Think), fin­det einen Part­ner und bespricht mit die­sem mög­li­che Deu­tungs­an­sätze (Pair), um schließ­lich im Ple­num die Schlüs­sel­ge­dan­ken zu dis­ku­tie­ren (Share). Die Auf­lö­sung: Es han­delt sich um einen Dalmatiner…

Schnell wird die Ana­lo­gie zum Unter­richts­ge­sche­hen und zur Klas­sen­füh­rung deut­lich: Auch hier ist es stän­dig Auf­gabe der Leh­ren­den, das Ver­hal­ten der Lern­gruppe zu deu­ten, zu erken­nen und Inter­ak­ti­ons­mus­ter zu schaf­fen. Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen…

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Realitätscheck – unter welchen Bedingungen ist individuelle Förderung möglich?

Leh­rer sehen sich tag­täg­lich mit vie­len Her­aus­for­de­run­gen kon­fron­tiert: Zeit­man­gel, ein schlech­tes Betreu­ungs­ver­hält­nis und man­gelnde Unter­stüt­zung durch päd­ago­gi­sche Fach­kräfte ver­hin­dern oft­mals, dass sie sich jedem ein­zel­nen Schü­ler wid­men kön­nen. Aber viel­leicht ist es ja trotz die­ser Schwie­rig­kei­ten mög­lich, eine neue Lern­kul­tur anzu­sto­ßen – wenn alle umden­ken und Leh­rer keine Ein­zel­kämp­fer mehr sein müs­sen. Die Quint­es­senz einer Debatte dar­über, was heute schon mög­lich ist.

Wie gelingt es, im Unterricht auf die Bedürfnisse Einzelner einzugehen?

Wie gelingt es, im Unter­richt auf die Bedürf­nisse Ein­zel­ner einzugehen?

Am Sams­tag bin ich wie­der ein­mal über die Gret­chen­frage gestol­pert, wie mit der vor­han­de­nen Unter­schied­lich­keit der Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Klas­sen­zim­mer umge­gan­gen wer­den kann. Auf­ge­wor­fen hat sie Maik Riecken, indem er in sei­nem fik­ti­ven Arti­kel Ich bin ein schlech­ter Leh­rer, weil…” zunächst viel­fäl­tige Ein­zel­schick­sale von Schü­le­rin­nen und Schü­lern und deren Eltern dar­ge­stellt und diese Hete­ro­ge­ni­tät schließ­lich aus Leh­rer­per­spek­tive mit gespiel­ter Resi­gna­tion reflek­tiert hat. Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen…

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