Individuelle Förderung, Noten, Standards – ein weites Feld?

Klassenarbeiten und Tests: Sind alle auf dem gleichen Stand?

Klas­sen­ar­bei­ten und Tests: Sind alle auf dem glei­chen Stand?

Das Feld ist weit, um nicht zu sagen kom­plex: Wenn man anfängt, sich mit dem Thema Noten und Leis­tungs­be­ur­tei­lung im Kon­text indi­vi­du­el­ler För­de­rung zu beschäf­ti­gen, stel­len sich einem eine ganze Menge von Fra­gen. Es beginnt beim Auf­trag des Gesetz­ge­bers: In vie­len Bun­des­län­dern ist indi­vi­du­elle För­de­rung bereits in den Bil­dungs­plä­nen bzw. im Schul­ge­setz ver­an­kert. Aber wie kon­kre­ti­siert sich die­ser Auf­trag im Schulalltag?

Indi­vi­du­elle För­de­rung bedeu­tet, dass eine Lehr­kraft jede Schü­le­rin und jeden Schü­ler „unter Berück­sich­ti­gung ihrer/ sei­ner spe­zi­fi­schen Lern­vor­aus­set­zun­gen, –bedürf­nisse, –wege, –ziele und –mög­lich­kei­ten“ unter­stützt (Kunze/Solzbacher 2008: 309). Um das tun zu kön­nen, muss eine Lehr­kraft wis­sen, wo die Ler­nen­den in ihrer Ent­wick­lung ste­hen (Dia­gno­se­kom­pe­tenz) und mit wel­chen spe­zi­fi­schen Maß­nah­men sie indi­vi­du­ell geför­dert wer­den kön­nen, um die vor­ge­ge­be­nen Bil­dungs­stan­dards zu errei­chen. Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen…

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Schule und Eltern als Erziehungspartner – für ein Konzept der Elternarbeit!

Eltern hospitieren im Unterricht: Noch die Ausnahme

Eltern hos­pi­tie­ren im Unter­richt: Noch die Ausnahme

In letz­ter Zeit wird sie häu­fi­ger gestellt: die Frage, wie Leh­rer und Eltern bes­ser bzw. kon­struk­ti­ver zusam­men­ar­bei­ten kön­nen, um die gemein­same (!) Ver­ant­wor­tung für den Bil­dungs– und Erzie­hungs­auf­trag auch gemein­schaft­lich zu tra­gen.  Neu­lich erst auf dem bil­dungs­po­li­ti­schen Sym­po­sium in Essen und zuletzt in der ZEIT (“Schü­ler brau­chen starke Eltern für den Erfolg”). Doch an Kon­zep­ten und fes­ten Ver­ein­ba­run­gen zur Eltern­ar­beit man­gelt es bisher.

Wis­sen­schaft und Bil­dungs­po­li­tik sind sich einig, dass Eltern als wich­tige Part­ner von Schule mit ins Boot geholt wer­den müs­sen. Wich­tig vor allem wegen des immen­sen Ein­flus­ses der Fami­lie auf die Lern­ent­wick­lung  der Kin­der. Glaubt man den empi­ri­schen Befun­den, dann ist der Ein­fluss der Fami­lie auf Lese­kom­pe­tenz, mathe­ma­ti­sche und natur­wis­sen­schaft­li­che Kom­pe­tenz dop­pelt so stark wie der von Schule, Lehr­kräf­ten und Unter­richt. Trotz der gro­ßen Bedeu­tung des Eltern­hau­ses prä­gen laut Prof. Wer­ner Sacher von der Uni­ver­si­tät Erlangen-Nürnberg der­zeit eher „impres­sio­nis­ti­sche“ For­men der Eltern­ar­beit das Bild: Es gibt kein kla­res Ver­ständ­nis, kein Gesamt­kon­zept, keine lang­fris­tige Pla­nung. Oder aber der Kon­takt zwi­schen Schule und Eltern­haus ist rein anlass­be­zo­gen: die Eltern kom­men ledig­lich zu schö­nen Events (Thea­ter­auf­füh­rung, Schul­fest) und bei kon­kre­ten Pro­ble­men in die Schule. Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen…

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Was hast’n du in Mathe?“ war gestern

Selbstgesteuertes Lernen mit Kompetenzrastern

Selbst­ge­steu­er­tes Ler­nen mit Kompetenzrastern

Als Schü­ler habe ich eigent­lich nie so genau gewusst, wozu gelernt wird. Ange­strengt habe ich mich nur der Noten wegen. Die Idee, dass ich durch Ler­nen vor allem meine eige­nen Kom­pe­ten­zen trai­nierte, war mir nicht sehr prä­sent. Einen Über­blick dar­über, was am Ende eines Schul­jah­res „geschafft“ war und was ich als nächs­tes ler­nen würde, hatte ich schon gar nicht. Das könnte künf­tig anders wer­den: Mit­hilfe von Kom­pe­tenz­ras­tern kann man Schü­lern trans­pa­rent machen, wel­che Fähig­kei­ten sie brau­chen, um Erfolg zu haben. Die Schü­ler kön­nen genau sehen, wo im Lern­pro­zess sie gerade ste­hen. Und das Schönste ist: Jeder von ihnen kann im eige­nen Ras­ter die per­sön­li­chen Fort­schritte fest­hal­ten. Beste Vor­aus­set­zun­gen für indi­vi­du­elle Förderung!

Am Insti­tut Bea­ten­berg, einer inno­va­ti­ven Schule in der Schweiz, wird die Gestal­tung der Lern­pro­zesse hin zu den Ler­nen­den ver­la­gert. Um diese Selbst­steue­rung zu ermög­li­chen, hat die Schule im Laufe der Jahre ver­schie­dene Instru­mente ent­wi­ckelt und wei­ter­ent­wi­ckelt. Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen…

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Frische Stimmen zur individuellen Förderung in Deutschland

Das Thema bewegt die Gemü­ter, auch unter den Teil­neh­mern des Gesprächs­krei­ses „Hete­ro­ge­ni­tät und Bildung“, zu dem die Ber­tels­mann Stif­tung in Ber­lin ein­ge­la­den hatte.

In den vor­ge­stell­ten Videos äußern sich Exper­ten über indi­vi­du­elle För­de­rung vom Blick­win­kel der Poli­tik, der Wis­sen­schaft, der Fort­bil­dung und der Schul­pra­xis. Auf­ge­nom­men wur­den sie am Rande des “Gesprächs­krei­ses Hete­ro­ge­ni­tät und Bil­dung” in Berlin.

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