Teil 3 der Serie zu Lehrerkompetenzen und individueller Förderung.
Das Referendariat habe ich in den Neunzigern absolviert. Damals standen insbesondere Methodenvielfalt und Handlungsorientierung hoch im Kurs; Hilbert Meyer war noch in Mode und Heinz Klippert der aufgehende Stern am Pädagogenhimmel. Lernen lernen — das klang vielversprechend. In meinen Fächern (Deutsch, Englisch) wurden “neue” Dinge erprobt, z. B. szenisches Interpretieren als Gegenpol zu einem rein kognitv ausgericheten Literaturunterricht. Eine Revolution? Tatsächlich: Spätestens nach dem zehnten Standbild gingen auch die gutmütigsten Schüler auf die Barrikaden. Wie man damals der Meuterei Herr wurde? Ich kann mich noch dunkel an die Gordon-Methode (Lehrer-Schüler-Konferenz) erinnern, um mit Konflikten im Schulalltag umzugehen. Über Klassenführung bzw. “Classroom Management” war damals auf jeden Fall denkbar wenig bekannt. Den vollständigen Artikel lesen und das Filmbeispiel anschauen…








Letzte Kommentare