Was Schule bewegt – konkret gefragt: Thema: Berufswunsch Lehrer: Ansichten und Einschätzungen zur Ausbildungszeit

Referendarin unterstützt Schülerin

Der Ausbildungsweg zum Berufswunsch „Lehrer“ ist von vielen Anforderungen an die Studenten bzw. Referendare und von deren Zielen und Hoffnungen geprägt. Es ist ein Weg, der auch in Anbetracht gegenwärtiger Ansprüche und Erwartungen an Lehrer das Ziel verfolgt, einen Beruf von hoher gesellschaftlicher Relevanz zu erwerben. Ich kann mich noch gut an meine Uni- und Anwärterzeit erinnern, an die Neugier auf das Lehrersein und an die Hoffnungen, die ich daran knüpfte. Eine spannende … » Mehr…

STADT wird TEIL von SCHULE – Warum der Ganztag Partner braucht…

Mittagspause in der Stadtteilschule Poppenbüttel

Mit der Entwicklung des Ganztages ist das so eine Sache. Es gibt Schulen, die wollten ihn schon vor über zehn Jahren, aber haben ihn nicht bekommen. Und es gibt Schulen, die haben ihn bekommen, obwohl sie ihn gar nicht wollten. Zu Letzteren gehören die staatlichen Gymnasien in der Freien und Hansestadt Hamburg. Im Sommer 2004 wurden sie kurzerhand per Dekret zu offenen Ganztagsschulen erklärt. Eine nicht unumstrittene Sache. Die Stadtteilschule Poppenbüttel im Nordosten Hamburgs ist eine … » Mehr…

Erfrischend anders: Peer Education an der Evangelische Schule Berlin Zentrum

Sie ist anders als die Schulen, die die allermeisten von uns als Schüler kennen gelernt haben. An der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ) gestalten die Schüler den Großteil des Unterrichts selbst - „Peer Education“ ist ein integraler Bestandteil. Somit waren die zwei Lehrer der ESBZ beim SpeedLab zum Thema „Peer Education“ eine echte Bereicherung. Mandy Voggenauer leitet an der ESBZ das Naturwissenschaften-Lernbüro. Ihr ist es wichtig, dass die Schüler sich selbst … » Mehr…

Was Schule bewegt – konkret gefragt: Das Portfolio als wertvolles Instrument in der Lehrerausbildung

Interview

Das Portfolio kann ein gewinnbringendes Instrument für die Arbeit der Schüler sein. Insbesondere das Prozess- oder Entwicklungsportfolio eröffnet ihnen Möglichkeiten der Selbstbeobachtung und Selbststeuerung im individuellen Lernprozess (vgl. hierzu folgende kürzlich erschienene Beiträge auf Vielfalt lernen hier und hier). Die Chance für die Lerner liegt darin, sich der eigenen Lernprozesse, aber auch der eigenen Stärken und Entwicklungsbedarfe bewusst zu werden und die Erkenntnisse … » Mehr…

Erkenntnisse aus einem SpeedLab zu „Peer Education“

Eindruck vom SpeedLab

 Definition der/die „Peer“: Im schulischen Kontext ist ein „Peer“ ein Schüler in der Rolle eines Lernhelfers. Dabei kann es sich um eine 1-zu-1-Lernhilfe handeln, um eine 1-zu-Gruppe- oder Gruppe-zu-Gruppe-Konstellation. Im außerschulischen Kontext werden Peers auch „Multiplikatoren“ oder „Teamer“ genannt. Darunter werden meist Jugendliche einer Altersgruppe verstanden, die sich mit einem Projekt/einer Idee/einer Botschaft an einen Adressaten oder eine Adressaten-Gruppe … » Mehr…

„Peer Education“ – Schüler helfen Schülern

In der Zeitschrift PÄDAGOGIK wurde das Thema „Schüler als Lernhelfer“ erst kürzlich umfassend in einer Artikelserie beleuchtet, auch der Ansatz „Lernen durch Lehren“ (LdL) erfreut sich auch 30 Jahre nach seiner Entdeckung durch Jean Pol Martin weiterhin großer Beliebtheit und morgen findet in der Tapetenfabrik in Leipzig ein SpeedLab zum Thema “Peer Education” statt. Eine gute Gelegenheit, in einer kleinen Zusammenschau mal intensiver darüber nachzudenken, was denn dran ist an … » Mehr…

Wissen vielseitig und individuell präsentieren

Ergebnispräsentation

Wer kennt das nicht aus der eigenen Schulzeit: da hat man sich mühselig etwas erarbeitet und soll nun das Ergebnis „vorlegen“. Warum? Damit der Lehrer weiß, was man selbst nun weiß. Eine klassische Form, Wissen zu „präsentieren“, ist sicherlich die Klassenarbeit, aber auch die Mappenvorlage ist eine gängige Praxis. Der Nachteil hierbei ist in vielen Fällen, dass das erarbeitete Wissen nur eine kurze Halbwertszeit hat. Außerdem sind derartige „Ergebnispräsentationen“ oft wenig … » Mehr…

Replik zu „Inklusion nach Augenmaß“

Inklusion ist kein Allheilmittel für alle Probleme unseres Landes. Sie ist nicht umsonst zu haben, sie ist nicht einfach, und sie kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit, Mühe und Nerven. Inklusion heißt nicht, dass ab morgen ein Kind mit Asperger Syndrom oder mit Down Syndrom mit in der Klasse sitzt, vielleicht mit einem Einzelfallhelfer, und ansonsten alles so läuft wie bisher. Inklusion bedeutet: Paul, Emma, Leon, Ashanti, Miro, Louise, Abdul, Leonie – sie alle sind in erster Linie … » Mehr…

Selbstständiges Lernen gestalten mit Portfolios

Während wir im letzten Blogbeitrag - und auch im Grundlagenartikel zum Portfolio auf www.vielfalt-lernen-wiki.de - zu einer Definition und Unterscheidung verschiedener Typen von Portfolios gekommen sind, soll diesmal anhand des Beispiels der Laborschule Bielefeld gezeigt werden, wie Portfolios im Unterricht sinnvoll zum Einsatz kommen können. Grundlage für diese Darstellung ist ein Workshop, den Christine Biermann (didaktische Leiterin der Laborschule) gemeinsam mit ihrer Kollegin Marlene … » Mehr…

Die Portfolio-Arbeit als Startpunkt für eine neue Lernkultur?

Portfolio

 Das Thema „neue Lernkultur“ ist in aller Munde. Es bezieht sich darauf, dass das Lernen gegenüber dem Lehren im Vordergrund steht und somit die Schülerperspektive stärker in den Fokus rückt. In diesem Zusammenhang erfährt das Portfolio-Konzept immer wieder prominente Aufmerksamkeit. Es kann zum Beispiel einen Beitrag dazu leisten, den Lernprozess der Schüler zu individualisieren und konstruktiv zu gestalten, alternative Wege der Leistungsbeurteilung einzuschlagen und eine besondere … » Mehr…