Individuelle Förderung – hat mein Kind das denn überhaupt nötig?“

Unter­schied­li­che Sozi­al­for­men im Unterricht

Der Begriff ist recht neu. Inso­fern ver­wun­dert es nicht, wenn er ab und zu miss­ver­stan­den wird – von Eltern, aber auch von ande­ren Akteu­ren im Bil­dungs­we­sen. Gerade des­we­gen ist es wich­tig, zu klä­ren, was mit der For­de­rung nach mehr indi­vi­du­el­ler För­de­rung an Schu­len über­haupt gemeint ist. Hier­bei geht es näm­lich weder um Ein­zel­för­de­rung noch um spe­zi­elle För­der­be­darfe. Son­dern viel­mehr um das Recht jedes Schü­lers, nach sei­nen ganz eige­nen Stär­ken und Nei­gun­gen geför­dert und gefor­dert zu werden.

Die öffent­li­che Debatte zeigt immer wie­der, dass beide Bestand­teile des Begriffs „Indi­vi­du­elle För­de­rung“ mehr­deu­tig sind und der Klä­rung bedür­fen. Viel­fach wer­den unter „För­de­rung“ z. B. zusätz­li­che För­der­maß­nah­men für leis­tungs­schwä­chere Schü­le­rin­nen und Schü­ler (oder für Hoch­be­gabte) ver­stan­den – anstatt För­de­rung als all­ge­mein gül­ti­ges päd­ago­gi­sches Prin­zip zu sehen, von dem im Unter­richt alle Schü­le­rin­nen und Schü­ler pro­fi­tie­ren. Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen…

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Felten vs. Füller, oder: Die Wiederauferstehung des Frontalunterrichts?

Schüler bei Gruppenarbeit

Schü­ler bei Gruppenarbeit

Die Debatte ist im Prin­zip bekannt. Ist das Kon­zept des Fron­tal­un­ter­richts – zu Neu­deutsch “Front­loading” – völ­lig über­holt? Sollte es moder­ne­ren Lern­for­men wie der Pro­jekt– oder Grup­pen­ar­beit gänz­lich wei­chen? Oder hat auch diese zuge­ge­be­ner­ma­ßen stark auf den Leh­rer kon­zen­trierte Form der Wis­sens­ver­mitt­lung ihre Daseins­be­rech­ti­gung? Die Ant­wort  – eine Gegen­frage: Muss es immer schwarz oder weiß sein?

In sei­nem Blog PISA-Versteher hat Chris­tian Fül­ler neu­lich zur Dis­kus­sion dar­über ein­ge­la­den, ob und wie sinn­voll Fron­tal­un­ter­richt heut­zu­tage eigent­lich noch sei. Auf­hän­ger war für ihn Michael Fel­tens neues Buch “Auf die Leh­rer kommt es an”, wo bereits in der Ver­lags­an­kün­di­gung behaup­tet wird, dass sich “steu­ernde Lehr­for­men der offe­nen Päd­ago­gik als viel­fach über­le­gen” erwei­sen. Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen…

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Wie steinig wird der Weg? Die größten Hindernisse für individuelle Förderung

Indi­vi­du­elle För­de­rung ist ein Anspruch, den jede Schule sich leis­ten muss. Leh­rer wis­sen das schon lange, und aus­nahms­weise sind sich in die­sem Punkt sogar die Poli­ti­ker einig. Eigent­lich wun­der­bar, so ein Kon­sens über eine Ände­rung im Bil­dungs­we­sen. Merk­wür­dig nur, dass ihre Umset­zung trotz­dem noch in den Anfän­gen zu ste­cken scheint. Woran das lie­gen könnte, hat die Ber­tels­mann Stif­tung ver­sucht herauszufinden.

Wel­che Bar­rie­ren ste­hen Leh­re­rin­nen und Leh­rern in Deutsch­land auf unter­schied­li­chen Ebe­nen des Schul­sys­tems im Wege, indi­vi­du­elle För­de­rung umzu­set­zen? Zu die­ser Frage hat die Ber­tels­mann Stif­tung Schul­prak­ti­ker, Bil­dungs­po­li­ti­ker, Fort­bild­ner, Ver­tre­ter von Leh­rer­ver­bän­den befragt und mit ihnen mög­li­che Bar­rie­ren iden­ti­fi­ziert. Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen…

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Individuelle Förderung – ja bitte! Aber wie?

Alle reden von indi­vi­du­el­ler För­de­rung. Doch wie genau funk­tio­niert so ein Kon­zept eigent­lich im Unter­richt? Auch an der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule in Ber­lin und am Elsa-Brändström-Gymnasium in Ober­hau­sen hat man sich diese Frage gestellt. Die Ant­wort der bei­den Schu­len: Viel­falt ist unsere Stärke! Ihre Ideen haben Modell­cha­rak­ter und sind jetzt auch in einem Video doku­men­tiert – Best Prac­tice zum Anschauen!

Nicht alle haben ein kon­kre­tes Bild davon, wie indi­vi­du­elle För­de­rung im Schul­all­tag tat­säch­lich umge­setzt wer­den kann. Wir haben zwei Schu­len besucht, die sich auf Weg gemacht haben und denen es gelingt, kon­struk­tiv mit der Viel­falt im Klas­sen­zim­mer umzu­ge­hen.
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