Der Begriff ist recht neu. Insofern verwundert es nicht, wenn er ab und zu missverstanden wird – von Eltern, aber auch von anderen Akteuren im Bildungswesen. Gerade deswegen ist es wichtig, zu klären, was mit der Forderung nach mehr individueller Förderung an Schulen überhaupt gemeint ist. Hierbei geht es nämlich weder um Einzelförderung noch um spezielle Förderbedarfe. Sondern vielmehr um das Recht jedes Schülers, nach seinen ganz eigenen Stärken und Neigungen gefördert und gefordert zu werden.
Die öffentliche Debatte zeigt immer wieder, dass beide Bestandteile des Begriffs „Individuelle Förderung“ mehrdeutig sind und der Klärung bedürfen. Vielfach werden unter „Förderung“ z. B. zusätzliche Fördermaßnahmen für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler (oder für Hochbegabte) verstanden – anstatt Förderung als allgemein gültiges pädagogisches Prinzip zu sehen, von dem im Unterricht alle Schülerinnen und Schüler profitieren. Den vollständigen Artikel lesen…








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