Sich selbst als wirksam erfahren – ein Schlüssel für erfolgreiches Lernen von Lehrerinnen und Lehrern

Prof. Dr. Frank Lipowsky, Professor für Empirische Schul- und Unterrichtsforschung an der Uni Kassel

Interview mit Prof. Dr. Frank Lipowsky, Professor für Empirische Schul- und Unterrichtsforschung an der Universität Kassel Warum sind Lehrerfortbildungen wichtig? Ist die eigentliche Lehrerausbildung lückenhaft oder ändert sich unser Wissen über Pädagogik, Didaktik und Methodik so immens schnell? Die Professionalisierung von Lehrkräften erstreckt sich über das ganze Leben. Man kann nicht erwarten, dass die erste Phase der Lehrerbildung an den Universitäten und die zweite Phase an … » Mehr…

Lehrerinnen und Lehrer wollen lernen

Schwierige Frage: Woher sollen die benötigten Zeitressourcen kommen?

Fortbildungspraxis an der Hamburger Grundschule Rellinger Straße Schulen in Hamburg wird in Sachen Fortbildung einiges abverlangt. 30 Zeitstunden müssen Lehrkräfte allgemeinbildender Schulen in der Elbmetropole jedes Jahr für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen aufbringen. Besuchte Veranstaltungen und Seminare werden in einem persönlichen Fortbildungsportfolio dokumentiert. Dieses Portfolio ist nicht nur Beleg für die erworbenen Kompetenzen, es dient auch als Grundlage für die schuleigene … » Mehr…

Kinder und Jugendliche in ihrer Vielfalt fördern

Wie kann individuelle Förderung im Unterricht verankert werden? Die Vielfalt der Schüler rückt immer deutlicher in den Fokus der Aufmerksamkeit: Schulen sollen es schaffen, allen Kindern und Jugendlichen ein besseres Lernen mit starken Leistungen zu ermöglichen. Aber wie können Lehrkräfte konstruktiv mit der Vielfalt im Klassenzimmer umgehen? Schulen und Lehrkräfte brauchen Unterstützung in ihrem Bemühen, im Unterricht alle Kinder optimal zu fördern, damit diese ihr ganzes Potenzial … » Mehr…

Was Schule bewegt – konkret gefragt: Thema: Berufswunsch Lehrer: Ansichten und Einschätzungen zur Ausbildungszeit

Referendarin unterstützt Schülerin

Der Ausbildungsweg zum Berufswunsch „Lehrer“ ist von vielen Anforderungen an die Studenten bzw. Referendare und von deren Zielen und Hoffnungen geprägt. Es ist ein Weg, der auch in Anbetracht gegenwärtiger Ansprüche und Erwartungen an Lehrer das Ziel verfolgt, einen Beruf von hoher gesellschaftlicher Relevanz zu erwerben. Ich kann mich noch gut an meine Uni- und Anwärterzeit erinnern, an die Neugier auf das Lehrersein und an die Hoffnungen, die ich daran knüpfte. Eine spannende … » Mehr…

Gute Lehrer – gute Bildung: Mit Eignungstests die Besten für das Lehramt gewinnen?

Studenten

Lehrer werden ist nicht schwer... ...und Lehrer sein erst recht nicht! Ein gängiges Klischee, mit dem ich während meiner Ausbildung oft konfrontiert wurde. Jeder meint aus eigener Schulzeit das Aufgabenfeld eines Lehrers zu kennen - und neigt dazu, es zu unterschätzen: Der Lehrerberuf - ein Halbtagsjob bei Vollbezahlung mit langen Ferien. Kein Wunder also, dass sich auch viele junge Studenten auf der Basis völlig falscher Vorstellungen zu einem Lehramtsstudium entschließen. Eine … » Mehr…

Was Schule bewegt, Teil 2: „Als Klassenleitung hab´ ich die Aufgabe, alle auf den Weg zu bringen“

Klassenleitung - alle auf den Weg bringen!

In meinem letzten Blogbeitrag mit dem Titel „Wer bist du, LehrerIn?“ habe ich bereits dargestellt, dass der Lehrberuf im Allgemeinen mit hohen und vor allen Dingen vielfältigen Ansprüchen verbunden ist. In dieser Ausgabe von  „Was Schule bewegt“ nehme ich erneut jenen Faden auf. Diesmal geht es konkreter um das Thema Klassenleitung und darum, was Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer in ihrer täglichen Arbeit leisten. Um Ihnen einen authentischen und unmittelbaren Eindruck hiervon zu … » Mehr…

Individuelle Förderung in heterogenen Klassen unter erschwerten Bedingungen – Erfahrungen einer Lehrerin an einer Brennpunktschule

So unterschiedlich die gemalten Gesichter sind - so vielfältig ist auch die Schülerschaft!

Fiktion homogener Lernklassen In der deutschen Gesellschaft hat sich über Jahrzehnte der Eindruck verfestigt, dass im deutschen Schulsystem Schulklassen in einem hohen Maße homogen zusammengesetzt sind. Er gründet zum einem im historischen Prinzip der Jahrgangsgangsklassen, welches auf der pädagogischen Grundannahme beruhte, dass SchülerInnen gleichen Alters den gleichen Entwicklungsstand aufweisen und deshalb nach Alterskohorten eingeschult werden. Zum anderen ist er auf die frühe … » Mehr…

Weiterbildung von Lehrkräften zum Thema Innere Differenzierung – Erfahrungen einer Weiterbildnerin

Teilnehmende an einer Weiterbildung

In der aktuellen Diskussion um Qualität von Schule und Unterricht wird viel über individuelle Förderung gesprochen. Findet diese innerhalb von Klassen oder Kursen im Unterricht statt, geht es um innere Differenzierung (http://wikis.zum.de/vielfalt-lernen/Binnendifferenzierung). Frau L., als erfahrene Oberstufen-Lehrende und Praxisforscherin bietet hierzu in NRW Weiterbildungen an. Sie engagiert sich mit Freude in diesem Bereich, weil sie sieht, dass die Lehr-Lernkultur sich verändert bzw. … » Mehr…

Vielfalt im Klassenzimmer – die größte Herausforderung für die Schule der Zukunft

Abbildung aus der Publikation "Warum Lernen glücklich macht"

Vielfalt im Klassenzimmer ist eigentlich nichts Neues. Denn jedes Kind ist anders. Doch noch nie war diese Heterogenität so offensichtlich wie heute: Vor allem in den Großstädten steigt die Zahl der Kinder aus Zuwandererfamilien, in ländlichen Gebieten müssen Schulen unterschiedlicher Art aus Schülermangel zusammengelegt werden, in bürgerlichen Gegenden schicken ohnehin fast alle Eltern ihre Kinder auf das Gymnasium, und immer mehr Kinder mit besonderem Förderbedarf gehen auf … » Mehr…

Schlüsselwort „Schüleraktivierung“ – wie Lehrkräfte ihr Rollenbild neu entwerfen können

Wissensvermittler oder Lerncoach?

„Dem Kind gehört der erste Platz, und der Lehrer folgt ihm und unterstützt es. Er muss auf seine eigene Aktivität zugunsten des Kindes verzichten. Er muss passiv werden, damit das Kind aktiv werden kann.“ Mit diesen Worten hält Maria Montessori die Grundgedanken ihrer Pädagogik fest. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts setzte die Reformpädagogin auf Eigenständigkeit beim Lernen. Ende des 20. Jahrhundert wird diese Forderung von vielen Pädagogen wiederentdeckt und  ganz oben … » Mehr…